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 Linde Nijland en Annemarieke Coenders
Ygdrassil (NL) hemelse harmonieën Linde Nijland en Annemarieke Coenders vormen het Groningse duo Ygdrassil. In hun luistermuziek wisselen spanning en verstilling, poëzie en drama elkaar af. Ze staan bekend om hun hemelse vocale harmonieën. Ze spelen al 10 jaar samen en slagen er in hun persoonlijke muziek, vaak "slechts" bestaande uit twee stemmen en een gitaar, op een pure wijze over te brengen op het publiek. Ygdrassil heeft een respectabele staat van dienst. Vele optredens in folkclubs, op festivals en inmiddels in de grotere theaters getuigen van hun vermogen om een steeds groter publiek aan zich te binden.
Hun concerten en albums (onlangs is het debuutalbum Ygdrassil uit '95 opnieuw uitgegeven) worden over het algemeen in de pers bejubeld. Interessant is dat het duo nu ook in het buitenland lovende kritieken oogst. In België werd enthousiast gereageerd op hun concerten op de festivals Deerlycke Folk en Celtic Art Gallery. En in oktober vorig jaar speelde Ygdrassil voor het eerst in Duitsland. Maandag 13 oktober stonden Linde Nijland en Annemarieke Coenders op het podium van het Kulturbahnhof in Barntrup (Nord-Rheinland Westfalen). In de Lippischer Landeszeitung verscheen vervolgens de volgende lyrische recensie van de hand van Andreas Schwabe: Duo "Ygdrassil" im Barntruper Kulturschuppen: Ein einmaliges Erlebnis Es ist die ungewöhnliche Mischung aus Natürlichkeit und Kunstfertigkeit, die ihren Gesang so einzigartig macht: Im Kulturschuppen präsentierte der Kulturverein "Viele Saiten" in Kooperation mit KuHBa und der VHS Lippe-Ost jetzt das niederländische Duo "Ygdrassil". Ein einmaliges Erlebnis: Zu Zeiten einer Joan Baez oder eines Pete Seeger hätten die beiden Weltkarriere machen müssen. Mit ihren blonden Locken und ihrem wadenlangen Rock aus grobem Stoff umfloort Linda Nijland dieser so wunderbar naive Glaube an eine einfach zu versöhnende Welt, indem sie mit sanfter Hand allen Schmutz aus der Umwelt und den Seelen fegen kann. Annemarieke Coenders kommt ein wenig anders daher. Auf den Hüften hängen schlabberige Cordjeans, darüber ein bauchfreies T-Shirt. Die langen blonden Haare passen zu der lässigen Körperhaltung, mit der Jugendliche immer wieder signalisieren, dass ihnen die Welt der etablierten Grauschimmel wurscht ist. Was haben die beiden jungen Frauen gemeinsam? Sie singen einfach wunderschön zusammen. Beide vermögen ihre Stimmen traumhaft sicher zu führen, ohne ihren Körper je an die "Galeere" einer klassischen Gesangsausbildung gefesselt zu haben. Da wird kein Bauchfell angespannt, bis der ganze Körper zum stahlharten Resonanzkasten einer Luftsäule wird, die dann unter dem Etikett des Belcanto mit gellen Spitzentönen ganze Arenen zu füllen vermag. Ganz im Gegenteil. Insbesondere der Ton der Linda Nijland hat sich eine im besten Sinne naive Natürlichkeit bewahrt, die unmittelbar berührt. Und Anemarieke Coenders verfügt darüber hinaus über einen faszinierenden Tonumfang, der für eine Frauenstimme unvorstellbare Tiefen auf ganz natürliche Weise erreicht. Folglich haben die beiden ihre größten Momente, wenn sie ohne jede Begleitung einfach zweistimmig zusammen singen. Leonhard Cohen zum Beispiel. Das klingt um Welten besser als das Original. Bei diesem zweistimmigen Gesang passiert etwas, das eigentlich gar nicht geht. Die beiden Stimmen ergänzen sich so gut, dass der Hörer immer wieder glaubt, einen vollen dreistimmigen Akkord zu hören. Über die Obertöne oder wer weiß woher. Einfach faszinierend. Die meisten Songs haben die beiden Sängerinnen selbst geschrieben und inzwischen auf vier CDs veröffentlicht. Die Adaption eines Leonhard Cohen kommt aber nicht von ungefähr. Auch sie proben die musikalische Entdeckung der Langsamkeit. Fast alle ihrer Lieder, zu den meisten begleitet sie entweder die eine oder die andere zuweilen ein wenig klampfig auf der Gitarre, sind der Melancholie um die schön traurigen Seiten der Liebe und des Lebens verpflichtet. Das ist sicher aufrichtig und stimmig, aber gerade junge Frauen erleben das Leben doch nicht nur von seiner getragenen Seite. Gerade sie haben doch das Recht, auch den Schwung des Lebens hören zu lassen. Trotzdem war "Ygdrassil" ein einmaliges Erlebnis. Die beiden müssen unbedingt wieder kommen. Verder commentaar is overbodig. Ydrassil was afgelopen jaar te zien op nogal wat festivals: Celtic Art Gallery, Deerlycke, Etcetera, Tofpop, Oerol en het jaar daarvoor bijvoorbeeld op Folkwoods. Nu dus op Triskell in Merkelbeek. Na de cd's Ygdrassil '95, Pieces '97, We visit many places '00 en Nice days under darkest skies '02 werkt Ygdrassil nu aan haar vijfde album. Bezetting: Linde Nijland - gitaar en zang Annemarieke Coenders - gitaar en zang
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